| P46: Passivhaus "Aspmair" - Prissian (Bz) |
Projekt:
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Abbruch und wiederaufbau eines Einfamilienhaus in Passivbauweise Mischbau (KlimaHaus A gold +)
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| Bauherr: |
Dr. Christian Aspmair (Prissian) |
| Architekt: |
Dr. Arch. Michael Tribus / Lana |
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| Bauzeit: |
Herbst 2005 bis Herbst 2006 |
| Ausführende Betriebe |
| Baumeisterarbeiten |
Hubert Egger / Jenesien |
| Holzbau: |
Windegger / Prissian |
| Tischler, Fenster- und Glaserarbeiten: |
Freisinger / Übersee (A) |
| Hydraulikerarbeiten: |
Ruedl Hans / Kaltern |
| Elektroarbeiten: |
Holzner und Premer / Tisens |
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| Standard: |
Passivhaus - KlimaHaus Gold |
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Bei diesem Projekt wurde das bereits bestehende Gebäude komplett abgerissen und ein neues Wohnhaus als Passivhaus mit einem Rest-Energieverbrauch von ca. einem Liter Heizölbedarf pro m² im Jahr errichtet. Die KlimaHaus-Berechnung ergab einen Wert von 9 kWh/m².a und somit wurde die Plakette Klima Haus Gold+ vergeben.
Voraussetzungen dafür sind ein hoch wärmegedämmter Außenmantel (hier 30 cm Korkdämmung) und Dreifach-Verglasungen (mit einem U-Wert von 0,79 W/m²K). Dies erlaubt es auf ein herkömmliches Heizsystem komplett zu verzichten wobei der Restwärmebedarf durch eine 60 m tiefe Erdwärmesonde in Verbindung mit einer Wärmepumpe eingebracht wird.
Die kompakte Gebäudeform mit wenigen gezielten Öffnungen ist ebenfalls ausschlaggebend für die Errichtung eines Passivhauses.
Das Gebäude besitzt drei Wohngeschosse und ein Kellergeschoss.
Hier befinden sich mehrere Lagerräume, darunter ein "kalter" Keller und ein Technikraum.
Im Erdgeschoss befindet sich der Haupteingang, ein großzügiger Wohnraum und die Küche sowie ein Wirtschaftsraum und ein kleines Tages-WC.
Von hier aus gelangt man über eine zentrale offene Treppe in alle Geschosse.
Im Obergeschoss befinden sich die Schlafräume für die vierköpfige Familie ein großes Bad und ein Bürobereich.
Das Dachgeschoss erstreckt sich nicht über die gesamte Grundfläche und besitzt daher eine große Dachterrasse, die auf den notwendigen Rücksprung aufgrund der Gebäudeabstände zurückzuführen ist. Die große Glasfassade versorgt hier das Treppenhaus über alle Stockwerke mit Sonnenlicht.
Außen wird das Gebäude durch den weisen würfelförmigen Hauptkörper charakterisiert und durch das aufgesetzte grau verkleidete Dach, dessen starke Neigung an der Ostfassade bis ins Obergeschoss gezogen ist und in einen Balkon übergeht. Sehr ausgeprägt sind auch die Balkone die sich vom "Erker" im Westen aus bis auf die Südfassade erstrecken und vorwiegend in Holz und ohne Kältebrücken ausgeführt sind.
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